Haupttraktandum einer Parteiversammlung der SVP Reinach vergangene Woche war die Parolenfassung für die anstehenden Wahlen ins Gemeindepräsidium. Nach einer lebhaften Diskussion entschied die Parteiversammlung für die Wahlen ins Gemeindepräsidium keine Empfehlung abzugeben. Hauptgründe für den Entscheid unserer Mitglieder waren insbesondere folgende Punkte: die SVP ist aktuell im Gemeinderat nicht vertreten. Die Möglichkeit, mit uns zusammen bei den Wahlen im 2016 wie auch bei den Ersatzwahlen nach den Rücktritten von Urs Hintermann und Silvio Tondi eine starke bürgerliche Kraft im Gemeinderat zu etablieren, wurde nicht wahrgenommen. Weiter war zu spüren, dass viele Parteimitglieder nach wie vor enttäuscht sind, dass Gemeinderat Klaus Endress nach seinem überragenden Ergebnis bei den letzten Wahlen, zu welchem auch viele SVP-Wählerinnen und Wähler beigetragen haben, sein in den Medien mehrfach geäussertes Ziel, das Gemeindepräsidium zu übernehmen, nicht umgesetzt hat. Die SVP wird bis zu den nächsten ordentlichen Wahlen im 2020 durch seriöse Sachpolitik im Einwohnerrat mithelfen, Reinach vorwärts zu bringen. Die SVP zählt darauf, dass man die stärkste bürgerliche Kraft von Reinach nicht erneut durch taktische Manöver vom Mitwirken im Gemeinderat ausschliesst. Unsere Kandidaturen mehrfach als „nicht wählbar“ zu bezeichnen, erachten wir als nicht zielführend. Wir sind nach wie vor bereit, mit bürgerlichen Parteien zu einem konstruktiven Dialog an einen Tisch zu sitzen.

Vorstand SVP Reinach